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GdG Aachen-Nordwest

In der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Aachen-Nordwest, die im Nordwesten der Region Aachen Stadt an die Niederlande grenzt, sind seit dem 1.1.2010 die Pfarreien

zusammengeführt. Aufgrund der Historie und der geographischen Lage bestehen zwei Teilbereiche

  • St. Heinrich, St. Laurentius, St. Martinus
  • St. Konrad, St. Philipp Neri, St. Sebastian, St. Peter

Hier eine Karte der GdG


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Aufbau der GdG

Die rechtliche Basis der GdG Aachen-Nordwest bildet der Kirchengemeindeverband (KGV) Aachen-Nordwest. Er ist Anstellungsträger des kirchengemeindlichen Personals aller Pfarreien und fällt über den Verbandsrat wichtige Entscheidungen. Dazu ist ihm aus den Kirchenvorständen die entsprechende Kompetenz übertragen worden. Der Verbandsrat wird geleitet von einem der Pfarrer der GdG. Er setzt sich zusammen aus je zwei Mitgliedern aus allen Kirchenvorständen sowie aus allen amtierenden Pfarrern.

Die Organe der GdG Aachen Nordwest sind der Leiter der GdG, das Gemeindeleitungsteam bzw. der Koordinierungskreis und der von den Gemeindemitgliedern direkt gewählte GdG-Rat.
Die GdG Aachen Nordwest wird geleitet von Pfarrer Josef Voß.

Ziele der GdG

Wir wollen in unserer Gemeinschaft der Gemeinden Orte anbieten:

  • Die Menschen zu einem sinnerfüllten Leben finden lassen.
  • An denen Menschen lebendig erfahren, woraus Christen leben und worauf sie hoffen.
  • An denen Menschen sich für ein Leben aus dem Glauben begeistern.
  • Die der Vereinzelung und Entfremdung entgegenwirken.
  • Die Familien und gesellschaftliche Lebensformen fördern.
  • Die den Dialog zwischen den Generationen unterstützen.
  • Die Kinder und Jugendliche in die Mitte stellen.
  • An denen anders Denkende, anders Lebende und Fremde Raum finden.
  • Die den Schwächsten Schutz und Hilfe geben.

Gerne laden wir zu uns ein zum Feiern unserer Gottesdienste und Feste, zu Glaubenswochen und Wallfahrten, zum Besuch von Konzerten oder weiterer Veranstaltungen, deren Zeiten und Orte Sie den folgenden Seiten entnehmen können.

In unseren Informationen finden Sie Interessantes – hoffentlich auch für Sie selber.


Willkommen Frau Lutsyk

Mahatma Gandhi hat es so formuliert:

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.”

Es freut uns, dass Tetyana Lutsyk in ihrem beruflichen Leben eine Veränderung sucht und wagt und damit als Pastoralreferentin zu uns in die GdG Aachen-Nordwest wechselt. Wir begrüßen sie herzlich in unserem Pastoralteam, in den Gemeindeleitungen und in den sechs Pfarreien. Mit ihr werden wir eine pastorale Mitarbeiterin bekommen, die das Profil der GdG unterstützen und begleiten wird. Herzlich willkommen!

Für die Gemeindeleitungen: Josef Voß


Liebe Gemeindemitglieder in der GdG Aachen Nordwest,
liebe Mitchristen,

ab dem 1. Februar 2019 werde ich bei Ihnen als Pastoralreferentin eingesetzt.

Gerne nutze ich diese Gelegenheit, mich auf diesem Weg kurz vorzustellen und Ihnen ein paar Einblicke in meine bisherige berufliche Laufbahn zu geben. Mehr Details und Antworten auf Ihre Fragen gibt es gerne bei der persönlichen Begegnung, auf die ich mich jetzt schon sehr freue.

Ich komme gebürtig aus einer Gegend in der Nähe von Lviv (Lemberg) in der Ukraine. Dort habe ich Fremdsprachen studiert. 2002 kam ich als Au-Pair nach Deutschland. Nach dieser Zeit nahm ich mein Studium der Katholischen Theologie in Bonn auf. Nach meinem Diplomabschluss führte mich der Weg nach Herzogenrath-Merkstein, wo ich drei Jahre lang als Pastoralassistentin tätig war. Im Oktober 2013 erfolgte die Beauftragung zum pastoralen Dienst durch den Bischof von Aachen, Heinrich Mussinghoff. Als Pastoralreferentin habe ich in der GdG Aachen Forst/Brand und beim Jugendverband Christliche Arbeiterjugend als Geistliche Leitung gearbeitet.

Mir liegen sehr viele Themen am Herzen – vor allem die Zukunftsfähigkeit unserer Kirche, das ehrenamtliche Engagement in Kirche und Gesellschaft, aber auch das Miteinander verschiedener Kulturen, Sprachen und Religionen.

Nun freue ich mich auf neue Herausforderungen und bin gespannt auf neue Aufgabenfelder, die mir anvertraut und zugetraut werden. Aber vor allem freue ich mich auf Sie und auf alle Menschen, die in der Kirche ihre Heimat suchen oder sie auch schon gefunden haben. Gerne bin ich dankbar, wenn Sie mich an Ihrer Sicht zur Zukunft der Kirche und an Ihren Ideen teilhaben lassen.

Mit herzlichen Grüßen Tetyana Lutsyk, Pastoralreferentin Bistum Aachen

Neuer Zelebrant: Prof. Otmar Meuffels

Nach seiner Emeritierung an der Universität in Würzburg ist Pfr. Otmar Meuffels nach Aachen zurückgekehrt. Manche werden ihn noch aus seiner Kaplanszeit in St. Laurentius sofort im Anschluss an seine Priesterweihe (1984–1988) kennen. Danach war er Subsidiar in St. Peter in Aachen (1988-2005). Von 1996-2018 war er Lehrstuhlinhaber für Kath. Dogmatik an der Universtität Würzburg

Nun ist er wieder ganz in seiner Heimat und wird als Zelebrant in unseren Gemeinden mitwirken. Wir wünschen ihm einen guten Wiedereinstieg und Gottes Segen.

J. Voß

Weltgebetstag 2019

Kommt, alles ist bereitet!

Slowenien

Der Weltgebetstag 2019 kommt aus Slowenien, einem Land inmitten Europas, das reich an Geschichte, Kultur und einer Vielfalt an Naturräumen ist: Weltbekannte Tropfsteinhöhlen, romantische Alpenseen, beeindruckende Gebirge und an der Adria die slowenische Riviera!

„Kommt, alles ist bereit!” lässt der Gastgeber im Gleichnis vom Festmahl (LK14,15-24) den eingeladenen Gästen ausrichten – doch keiner kommt. So werden andere eingeladen: die Armen, die Blinden, die Lahmen, die, die an den Wegen und Zäunen stehen. Von eben diesen nicht Eingeladenen in ihrem Land berichten Frauen aus Slowenien im Gottesdienst für den Weltgebetstag 2019.

Obwohl sich seit den Zeiten des Kommunismus vieles geändert hat – Slowenien ist seit 1991 eine Demokratie – gibt es immer noch soziale Ungerechtigkeit, Armut und Ausgrenzung. Aber genau diese Menschen, wie wir sie auch im unteren Drittel des Titelbildes finden, sollten wir einladen, uns um sie kümmern, ihnen helfen. Das ist der Auftrag, den Jesus uns mit dem Gleichnis gibt! Mit den Slowenien-Projekten unterstützen wir Frauen, ein selbstbestimmtes Leben finden zu können.

Christinnen aus Slowenien haben den Gottesdienst zum Weltgebetstag 2019 verfasst, der in über 120 Ländern rund um den Globus gefeiert wird. In unseren Gemeinden wird er in diesem Jahr am Freitag, 8. März, um 17:00 Uhr in St. Laurentius gefeiert. Wenn Sie sich bei der Vorbereitung einbringen möchten, können Sie gerne zu einem (oder beiden) unserer Vorbereitungstreffen kommen, am Mittwoch, den 6. und 20. Februar, jeweils um 17:00 Uhr im Therapieraum des Seniorenhauses, Laurentiusstr. 38 - 40.

Die Informationsveranstaltungen für alle Aachener Gemeinden finden im Haus der Ev. Kirche, Frère Roger-Str. 8-10 statt:

  • Freitag, 11.1.2019, 15:00 - 17:30 Uhr – Slowenien – Eindrücke einer Begegnungsreise
  • Freitag, 18.1.2019, 15:00 - 18:45 Uhr – Werkstatt zur Liturgie

Für den Vorbereitungskreis Ingeborg Mock, Claudia Bosten, Catharina Klein

Dankeschön für die Stelen

Stele

Es war zunächst nur eine Idee, ein erster aufkeimender Gedanke; dann kam eine „Stele” ins Spiel, die den Blick auf sich ziehen sollte. Ein Spiegelwürfel sollte den „Kopf” der menschengroßen Stele bilden; wetterfest, massiv und gleichzeitig mobil – so sollte sie idealerweise gebaut sein. Es gab Vorstellungen und Wünsche, doch an das Wie war noch nicht gedacht. Da gab es jemanden in unseren Pfarren, der sich um den Bau und das Gerüst gekümmert hat. Mit viel Leidenschaft und großer Unterstützung seiner Frau hat Jürgen Bremes sich des Werkes angenommen; zahlreiche Stunden wurden investiert, in den heimischen vier Wänden wurde gezimmert, gehämmert und lackiert; unser Funke der Begeisterung sprang auf ihn über. Damit noch nicht genug: Was hilft eine Stele bei sechs Pfarreien? Sechs mussten her und in das in kürzester Zeit. Heute stehen mit Beginn der Adventszeit diese schönen Stelen in den Kirchen unserer GdG.

Aber warum eigentlich jetzt, mag man sich fragen. Es ist ein schönes Zeichen des Zusammenwachsens von Nord- und Südflügel, dass sich beide Gemeindeleitungen in enger Verbundenheit mit den Pfarreiräten ein gemeinsames Jahresthema stellen: „Wo bist du, Mensch?”. Dank der gestalterischen Umsetzung durch Sonja Schmitt steht es auf großen Bannern an den Kirchen und jede/r weiß:
Gott sucht uns.

Vergelt́s Gott an alle, die mitwirken und mittun.

Gerlinde Lohmann

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